Hindernisse?

Hindernisse?

Sonntag, 24. März 2019

Auf das nun hinter mir liegende Alpha-Wochenende hatte ich mich schon Wochen vorher gefreut. Irgendwie hatte ich mir dadurch so eine Art „Durchbruch“ erhofft, was meine Beziehung zu Gott angeht. Ich hätte mir gewünscht, dass Gott sich mir in irgend einer Weise zeigt, offenbart oder mitteilt. Die 3 Tage im CVJM-Heim in Magnetsried waren wirklich schön gewesen. Außer uns von der Agape-Gemeinde nahmen auch noch Teilnehmer eines anderen Alphakurses aus Memmingen teil; insgesamt waren wir etwa 50 Personen inklusive einer zweistelligen Anzahl kleiner Kinder. Die Rahmenbedingungen hätten nicht besser sein können: Großes Haus mit einfachen, aber komfortablen Zimmern in toller Landschaft bei schönstem Frühlingswetter und mit lauter netten Menschen und gutem Essen und guten Gesprächen. Alles war perfekt organisiert (die Agape-Gemeinschaft veranstaltet die Alpha-Wochenenden dort bereits seit 15 Jahren). Am Samstag ging es um den Heiligen Geist und wie man ihn empfangen kann. Dazu gab es am Abend Gebetsgruppen, durch die man für sich für den Heiligen Geist beten lassen konnte, was ich natürlich auch gemacht habe. Bisher habe ich allerdings – wie so oft schon – keinerlei Veränderung bei mir bemerken können, was angesichts der tollen Berichte von Leuten, die bereits Erfahrungen damit gemacht haben, natürlich etwas dürftig ist. Und was habe ich nicht schon gebetet und um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist gebeten…

Vielleicht – so meine Überlegung – muss ich ja doch erst noch einige Hindernisse in meinem Leben beseitigen, bevor ich den Heiligen Geist empfangen kann. Dazu gehört z.B. auch meine Arbeit für den Verein, von der ich mich leider nicht so schnell lösen kann, da ich dort leider einige wichtige Schlüsselpositionen innehabe, für die es personell derzeit keinen Ersatz gibt. Meine privaten Materialien zu Transkommunikation habe ich ja bereits Ende Dezember entsorgt und später ebenfalls alle diesbezüglichen Dateien auf dem Computer. Der nächste Schritt wäre jetzt, meine Beendigung der Mitarbeit im Verein anzukündigen. Eigentlich würde ich das Ganze am liebsten sofort hinwerfen, denn dann hätte der Verein ein echtes Existenzproblem und die Menschheit wäre vor dessen Irrlehren bewahrt. Aber andererseits bringe ich es (derzeit) nicht fertig, die Vereinskollegen eingach „hängen“ zu lassen. Daher werde ich vermutlich zu den Vorstandswahlen 2020 nicht mehr antreten und zu diesem Termin meine Aufgaben abgeben. So haben die Kollegen noch etwas über 1 Jahr Zeit, sich um Ersatz zu bemühen. Mit dem 1. Vorsitzenden werde ich das alles demnächst erörtern und ihm auch meine Gründe dafür darlegen. Bin gespannt, wie er es aufnehmen wird. Wahrscheinlich wird für ihn „eine Welt zusammenbrechen“, aber darauf kann ich leider keine Rücksicht nehmen.

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