Glaube trotz Zweifel

Glaube trotz Zweifel

Sind die vielen Zweifel und offenen Fragen bezüglich Gott und der Bibel nur Versuche „des Feindes“, mich vom Glauben abzubringen?

Dienstag, 15. Januar 2019

Glaube ist schon schwer… vor allem,

  • wenn gefordert wird, die Bibel als das unfehlbare „Wort Gottes“ zu betrachten und alles dort Geschriebene wörtlich zu nehmen;
  • wenn selbst Gott in der Bibel so extrem widersprüchlich ist (mal ein „unmoralisches Monster“ wie im AT, mal der barmherzige, liebende Vater wie im NT);
  • wenn es heißt, dass man nur dann das ewige Leben erhält, wenn sein Leben Jesus Christus übergibt, andernfalls aufgrund seiner Taten gerichtet wird, in die Hölle kommt und auf ewig von Gott getrennt unsägliche Qualen erleiden wird, unabhängig davon, wie „gut“ oder „schlecht“ man zu Lebzeiten auch gewesen sein mag (es zählen dann nur die Sünden);
  • wenn es heißt, dass der Mensch zwar einen „freien Willen“ hat, sich für oder gegen ein Leben mit Gott und Jesus zu entscheiden, aber wenn nicht, er in die Hölle kommt. Wie „frei“ kann so eine Willensentscheidung also sein mit einer solchen latenten Bedrohung im Hintergrund?;
  • wenn man sich selbst als „gerettet“ ansieht und erwartet, nach seinem Tod das ewige Leben zu erhalten, während man weiß, dass gleichzeitig andere Menschen auf ewig Höllenqualen erleiden ohne jegliche Chance auf Begnadigung;
  • wenn man Gott „dankbar“ sein und preisen soll, obwohl man eigentlich keinen Dank empfindet, zumal ein Schöpfergott ja durchaus auch eine andere Realität hätte erschaffen können, in dem die „Figuren“ (Menschen) durch das Ausüben ihres „freien Willens“ keine Schuld auf sich laden können, die zu ewiger Verdammnis führt, und die deswegen keinen „Erlöser“ brauchen, der sich als „Blutopfer“ zur Vergebung der Sünden zur Verfügung stellt;
  • wenn Gott und Jesus einem nicht antworten und sich auch sonst in nichts von imaginären Freunden unterscheiden;

usw.

DENNOCH: Sind nicht alles das nur wieder Versuche „des Feindes“, mich vom Glauben abzubringen? Vergib mir, Vater, dass ich daran gezweifelt habe, ob ich tatsächlich Dein Kind bin! Jesus, komm bitte in mein Leben und wirke durch mich! Auch wenn ich Dich nicht wahrnehme, so will ich doch an Dir festhalten und Dir vertrauen.

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