Der Prophet Elia

Der Prophet Elia

Der Name des Propheten „Elia“ begegnet mir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – wieder ein Zeichen von Gott?

Als ich damit begann, mich regelmäßiger mit der Bibel zu befassen, fiel mir auf, dass Gott „Sein Wort“ anscheinend gerne dazu benutzt, um mir Zeichen und konkrete Antworten auf Fragen zu geben. Zum Übersichtsartikel…

Samstag, 11. Mai 2019

Am Samstag, den 11.05.2019 hatte ich mit Hilfe einer Online-Bibel eine Zusammenstellung aller Bibelverse erstellt und ausgedruckt, in denen der Name „Elia“ vorkommt, um diese dann in einer gedruckten Bibel genauer nachzulesen und so mehr über Elia zu erfahren. Der Grund dafür war, dass ich gerade an einer Replik zu einem Artikel für die Mitgliederzeitschrift unseres Vereins arbeitete, in dem es um die Reinkarnationslehre ging. Dort wurde u.a. behauptet, Jesus sei der wiedergeborene Prophet Elia, was mit einer Reihe Bibelverse untermauert wurde, in denen es um die Frage ging, ob Johannes der Täufer oder Jesus der Prophet Elia sei, dessen Wiederkommen im Alten Testament (Maleachi 3,23) angekündigt worden war. Von Elia hatte ich bisher noch nie etwas gelesen oder gehört, abgesehen von der Tatsache, dass die Leute bei Jesu Kreuzigung dachten, er würde nach Elia rufen, als er den Ausruf „Eli, Eli, lema sabachtani?“ („Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“) machte (siehe Matthäus 27, 46-47).

Am nächsten Tag, Sonntag, den 12.05.2019, war ich zum ersten Mal in einem Gottesdienst einer pfingstkirchlichen Gemeinde hier in Haar, der „Arche Haar“. Obwohl diese Gemeinde nur zwei Gehminuten von meiner Wohnung entfernt liegt, hatte ich von ihr noch nie zuvor gehört. Ich hatte erst davon erfahren, als ich am Sonntag davor in einer anderen freikirchlichen Gemeinde in Haar war, die allerdings weiter weg lag, etwa 15 Gehminuten, und die nach eigener Aussage eher „staubig“ (d.h. „uncharismatisch) ist. Dort wurde mir gesagt, dass es in der Ortsmitte noch eine weitere Gemeinde gibt, die eher charismatisch ausgerichtet ist. Und dort war ich an dem genannten 12. Mai im Gottesdienst. Der Ablauf war wie üblich mit Gebet, Lobpreissingen und Predigt. Es war eine sehr kleine Gemeinde mit maximal 25 Gottesdienstbesuchern; an diesem Sonntag waren es nur 12. Nach dem Gottesdienst konnte man noch durch das Pastoren-Ehepaar Rainer und Andrea für sich beten lassen. Ich ging als zweiter von drei Personen zu ihnen nach vorne, denn für sich beten zu lassen, kann ja nie schaden. Als Gebetsanliegen nannte ich meinen Wunsch, den Heiligen Geist mehr in meinem Leben zu erfahren. Ich sagte, ich wüsste zwar, dass der Heilige Geist in mir ist, dadurch dass ich Jesus vor einem halben Jahr mein Leben gegeben habe, aber ich könnte das noch nicht so richtig wahrnehmen. Bei dem Gebet fand Rainer genau die richtigen Worte, die das ausdrückten, was ich gemeint hatte, nämlich Gott noch „realer“ in meinem Leben zu erfahren. Dabei brachte er zu meiner Überraschung einen Vergleich mit dem Propheten Elia, mit dem ich mich erst tags zuvor erstmals befasst hatte. Sinngemäß sagte er, dass auch Elia Gott zuerst überall vergeblich gesucht hat und ihn dann schließlich in einer Höhle fand (wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe).

Hier handelte es sich zwar weniger um ein „Sprechen von Gott durch die Bibel“ wie in den vorherigen Berichten, sondern eher um einen prophetischen Eindruck von Rainer, aber ich habe diese Geschichte trotzdem mal hier mit aufgeführt, da auch hier wieder deutlich wurde, wie Gott versucht, mich durch „Zeichen“ zu erreichen und auf sich aufmerksam zu machen, damit mein Glaube an ihn und mein Vertrauen zu ihm wachsen kann – etwas, um das ich ihn auch immer wieder bitte. Hier war es einmal kein Bibelvers, sondern ein Name aus der Bibel, der mir mehrfach kurz hintereinander, im Anstand von weniger als 24 Stunden, „begegnet“ ist (und danach dann noch öfter, z.B. in Radiosendungen).

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