Gott spricht zu mir durch die Bibel

Gott spricht zu mir durch die Bibel

Als ich damit begann, mich regelmäßiger mit der Bibel zu befassen, fiel mir auf, dass Gott „Sein Wort“ anscheinend gerne dazu benutzt, um mir Zeichen und konkrete Antworten auf Fragen zu geben.

Samstag, 18. Mai 2019

Glaube muss wachsen und zur Erfahrung hinführen, sonst wäre es für mich ein „toter Glaube“. Anfangs hatte ich außer „Hoffnung und Liebe“ nichts, auf das ich meinen Glauben stützen konnte. Ich kannte zwar die ganzen „Verheißungen“, die man aus der Bibel, aus Predigten oder durch Zeugnisse anderer Menschen kennt, hatte aber keine eigenen Erfahrungen mit Gott. Man könnte das vielleicht mit einem Samenkorn vergleichen, das in die Erde gelegt und gegossen wird, das aber noch nicht gekeimt ist. Mittlerweile scheint immerhin schon ein kleiner Keim gewachsen zu sein, denn nach einiger Zeit bemerkte ich, dass Gott tatsächlich zu mir persönlich durch die Bibel zu „sprechen“ scheint, was meinem Glauben etwas „Vorschub“ geleistet hat. Als ich nämlich damit begann, mich regelmäßiger mit der Bibel zu befassen, fiel mir auf, dass Gott „Sein Wort“ anscheinend gerne dazu benutzt, um mir Zeichen und konkrete Antworten auf Fragen zu geben: Zeichen, indem mir dieselbe Bibelstelle innerhalb einer kurzen Zeit (manchmal nur Minuten) „auf wundersame Weise“ mehrfach über unterschiedliche „Kanäle“ begegnet, und Antworten, indem ich nach einem Gebet oder einer Frage an Gott die Bibel an einer „zufälligen“ Stelle aufschlage und mein Blick oder mein Finger wie von selbst zu einem Vers geführt wird, in dem die Antwort zu finden ist, die wie die sprichwörtliche „Faust aufs Auge“ zu der gestellten Frage passt. Wenn so etwas einmal passiert, dann könnte man das noch leicht als Zufall abtun, aber wenn das häufiger vorkommt, dann fängt man schon an, nachdenklich zu werden. Es handelt sich zwar nur um vergleichsweise kleine und „unspektakuläre“ Begebenheiten, aber für mich sind sie schon sehr bedeutsam, daher dokumentiere ich sie hier im Blog unter der Kategorie Zeichen. So kann ich sie mir später immer wieder ins Gedächtnis zurückrufen für den Fall, dass mein Glaube in schwierigen Zeiten mal wieder schwächer werden sollte… Rückblickend betrachtet stelle ich sogar fest, dass die Begebenheiten systematisch aufeinander aufbauen – so als wenn Gott mir einzelne „Lektionen“ erteilt, damit mein Vertrauen zu ihm und seinem Wort allmählich wachsen kann.

„Synchronizität“

Auch früher habe ich solche „Koinzidenzen“ (oder „sinnvolle Zufälle“) hin und wieder erlebt, allerdings längst nicht in dieser Häufigkeit wie jetzt. In Anlehnung an den Psychiater Carl Gustav Jung bezeichnete ich solche Erlebnisse damals als „Synchronizitäten“. Schon damals hatte ich den Eindruck, dass mir dadurch „irgendjemand“ oder „irgendetwas“ etwas Bestimmtes mitteilen oder auf sich aufmerksam machen wollte. An Gott dachte ich damals nicht, eher an etwas aus einer „höheren Dimension“, die sich meiner direkten Wahrnehmung entzieht. Etwas „Transzendentes“, etwas „außerhalb der Matrix“. Manche meinen auch, es sei „das Universum“, das auf diese Weise zu uns spricht. Aufgrund meiner Beobachtung, dass sich solche „Koinzidenzen“ bei mir auffällig häufen, seit ich Christ bin, täglich bete und in der Bibel lese, und dass sie meist im Zusammenhang mit dem Wort Gottes (meist in der Bibel, aber auch mit anderen christlichen Texten) stehen, gehe ich davon aus, dass es Gott selbst ist, der auf diese Weise mit mir „kommuniziert“. Vermutlich war er es auch, der schon früher durch meine vermeintlichen „Synchronizitäts-Erlebnisse“ zu mir gesprochen hat, um so auf sich aufmerksam zu machen oder mich so für diese Art der Kommunikation zu sensibilisieren und mich darauf vorzubereiten.

Übersicht der Koinzidenzen

Nachfolgend eine Zusammenstellung von Beispielen, in denen ich den Eindruck habe, dass Gott mir „Zeichen“ und Antworten durch die Bibel und teils auch durch andere Texte gibt.


Beispiel 1 (zum Beitrag)

Gott ist Licht. In ihm gibt es keine Finsternis. Wenn wir also behaupten, dass wir zu Gott gehören, und dennoch in der Finsternis leben, dann lügen wir und widersprechen mit unserem Leben der Wahrheit.
– 1. Johannes 1,5-6 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb von 3 Tagen auf unterschiedlichen Wegen:

  • Am 13.04.2019 in einer E-Mail von Franz.
  • Am 16.04.2019 in einer Handy-App.


Beispiel 2 (zum Beitrag)

Nachdem sie an diesem Morgen miteinander gegessen hatten, fragte Jesus Simon: „Simon, Sohn von Johannes, liebst du mich mehr als die anderen hier?“ „Ja, Herr“, antwortete ihm Petrus, „du weißt, dass ich dich lieb habe.“ „Dann sorge für meine Lämmer“, sagte Jesus. Jesus wiederholte seine Frage: „Simon, Sohn von Johannes, liebst du mich?“ „Ja, Herr, du weißt doch, dass ich dich lieb habe“, antwortete Petrus noch einmal. Da sagte Jesus zu ihm: „Dann hüte meine Schafe!“ Und ein drittes Mal fragte Jesus: „Simon, Sohn von Johannes, hast du mich wirklich lieb?“ Jetzt wurde Petrus traurig, weil Jesus ihm nun zum dritten Mal diese Frage stellte. Deshalb antwortete er: „Herr, du weißt alles. Du weißt doch auch, wie sehr ich dich lieb habe!“ Darauf sagte Jesus: „Dann sorge für meine Schafe!
– Johannes 21,15-17 –

Diese Bibelstelle begegnet mir zweimal innerhalb nur weniger Minuten auf unterschiedlichen Wegen:

  • Am 25.04.2019 morgens in der letzten Lektion (Tag 10 von 10) eines Leseplans der Bibel-App „YouVersion“.
  • Am 25.04.2019 nur wenige Minuten später in einer Bibel (Hoffnung für Alle) nach „zufälligem Aufschlagen“.


Beispiel 3 (zum Beitrag)

Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
– Apostelgeschichte 4,12 –

Gott antwortet mir durch diesen Bibelvers nach „zufälligem Aufschlagen“ der Bibel:

  • Am 05.05.2019 betete ich für jemanden, der Jesus, aber auch Krishna verehrt, und bat um einen Hinweis für diese Person.
  • Direkt anschließend nach „zufälligem Aufschlagen“ der Bibel (Luther 2017) fand ich den Vers, der die passende Antwort enthielt.


Beispiel 4 (zum Beitrag)

Der Name des Propheten „Elia“ begegnet mir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen:

  • Am 11.05.2019 hatte ich mit Hilfe einer Online-Bibel eine Zusammenstellung aller Bibelverse erstellt und ausgedruckt, in denen der Name „Elia“ vorkommt, um diese dann in einer gedruckten Bibel genauer nachzulesen und so mehr über Elia zu erfahren.
  • Am 12.05.2019 in einem Gebet des Pastors für mich nach dem Gottesdienst in einer pfingstkirchlichen Gemeinde hier in Haar, die ich an diesem Tag zum ersten Mal besucht hatte.


Beispiel 5 (zum Beitrag)

Johannes sprach zu ihm: Meister, wir sahen einen, der trieb Dämonen in deinem Namen aus, und wir verboten’s ihm, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus aber sprach: Ihr sollt’s ihm nicht verbieten. Denn niemand, der ein Wunder tut in meinem Namen, kann so bald übel von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
– Markus 9,38-40 –

Gott antwortet mir durch diesen Bibelvers nach „zufälligem Aufschlagen“ der Bibel:

  • Am 13.05.2019 fragte ich Jesus im Gebet zu einem Artikel, der sich kritisch mit „Charsimatik“ auseinandersetzte und der mich irritiert hatte.
  • Direkt anschließend nach „zufälligem Aufschlagen“ der Bibel (Luther 2017) fand ich den Vers, der die passende Antwort enthielt.

Passenderweise lasen wir am nächsten Tag im Hauskreis Apostelgeschichte 19, 13-16, wo es um „jüdische Geisterbeschwörer“ geht, die im Namen Jesu böse Geister austrieben, was ihnen aber nicht gelang, da es sich um Scharlatane handelte, die den Namen Jesu für ihre eigenen Zwecke missbrauchten.


Beispiel 6 (zum Beitrag)

Wenn ein Ungläubiger euch einlädt und ihr hingehen wollt, so esst alles, was man euch vorsetzt, ohne euch ein Gewissen zu machen. Falls aber jemand zu euch sagt: Das ist Opferfleisch!, so esst nicht davon aus Rücksicht auf den, der darauf aufmerksam gemacht hat, und aus Rücksicht auf das Gewissen – das Gewissen des andern meine ich aber, nicht das eigene. Denn weshalb sollte meine Freiheit von einem fremden Gewissen beurteilt werden? Wenn ich in Dankbarkeit am Mahl teilnehme, warum sollte da als Gotteslästerung gelten, wofür ich Dank sage?
– 1. Korinther 10,27-30 –

Durch diese Bibelstelle bestätigt Gott mir, dass ich einen bestimmten Gegenstand nicht wegwerfen muss, nur weil ich ihn einst für „okkulte Zwecke“ angeschafft hatte:

  • Am 18.07.2019 morgens dachte ich an diesen Bibelvers im Zusammenhang mit der Frage, ob man wirklich alles vernichten soll, das man einmal für zu „okkulten“ Zwecken gebraucht hat, z.B. einen Aktiv-Lautsprecher.
  • Am 18.07.2019 nachmittags kommt genau dieser Bibelvers in einer Predigt der Agape-Gemeinschaft München vom 08.09.2017.


Beispiel 7 (zum Beitrag)

Mein Sohn, achte auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden! Lasse sie nie von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innersten deines Herzens! Denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leib.
– Sprüche 4,20-22 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb von ca. 2 Stunden:

  • Am 31.07.2019 um 6:15 Uhr im IBL-Newsletter.
  • Am 31.07.2019 um 8:30 Uhr auf einer Webseite.


Beispiel 8 (zum Beitrag)

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.
– Philipper 4,13 –

Gott spricht mir Mut für eine bevorstehende Straßenaktion zu: Dieser Bibelvers begegnet mir immer wieder an fünf aufeinanderfolgenden Tagen:

  • Am 01.10.2019 morgens in der Tageslosung und abends im Hauskreis zugesprochen durch Patrick zu meinem 52. Geburtstag.
  • Am 02.10.2019 abends im Bibelleseplan in der Andacht zur NT-Lesung.
  • Am 03.10.2019 nachmittags auf der Homepage unserer Gemeinde, wo dieser Vers im Januar als Jahreslosung gezogen worden war.
  • Am 04.10.2019 abends im Heftchen „In Ihm“ von Kenneth E. Hagin, das ich als Lektüre für eine S-Bahn-Fahrt mitnahm.
  • Am 05.10.2019 abends im „Monatsbladl“ unserer Gemeinde in einer Grafik zum Artikel „Nachfolge konkret“ (Thema: „Unsere Identität in Christus“).

Zusätzlich war mir am Morgen des 05.10.2019, dem Tag der Straßenaktion, noch der Vers 2. Mose 4,12 („Darum geh jetzt! Ich bin bei dir und werde dir sagen, was du reden sollst.“) aus der heutigen AT-Lesung meines Bibelleseplans „entgegengesprungen“.


Beispiel 9

Das Thema „fünf geistliche Sinne“ begegnet mir zweimal im Abstand von 6 Stunden:

  • Am 06.11.2019 am Mittag in der ERF-Sendung „Das Schweigen Gottes aushalten“ . Dort spricht Michael Plattig von den 5 „äußeren“ und den 5 „inneren“ (geistlichen) Sinnen, mit denen wir das Reden Gottes wahrnehmen. Wörtlich sagt er, es gibt zwei verschiedene „Sinnlichkeiten“: die sinnliche Wahrnehmung nach außen und die sinnliche Wahrnehmung nach innen (z.B. im Traum, Imagination, biblische Phantasiereisen).
  • Am 06.11.2019 am Abend in den Healing Rooms München, wo der erste Teil eines vierteiligen Gebetsseminars stattfand, in dem es um das Thema „Hörendes Gebet: Zwei-Wege-Kommunikation“ ging. Dort wird auf genau dasselbe Thema eingegangen (innere und äußere Sinne): Gott hat unserem neuen Menschen mindestens 5 Sinnesorgane gegeben, damit wir Geheimnisse erkennen können (u.a. Epheser 1,18): Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen.


Beispiel 10

Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.
– Hebräer 12,1-2 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb von ca. 2 Stunden:

  • Am 10.11.2019 um 8:45 während meiner „Stillen Zeit“ im IBL-Newsletter zum Thema „Machen Sie Jesus zum Fokus Ihres Lebens!
  • Am 10.11.2019 um 10:30 im Gottesdienst unserer Gemeinde in der Predigt von Rainer zum Thema „Richte den Blick nur auf Jesus!

Anmerkung: Sowohl das Thema als auch der Bibelvers stimmen überein. Rainer bestätigte mir auf Nachfrage, dass er den IBL-Newsletter vorher nicht gelesen hatte.


Beispiel 11

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir.
– Johannes 10,27 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb von 5 Stunden:

  • Am 12.11.2019 um 0:20 Uhr vor dem Schlafengehen im Buch „Kannst du mich hören?“ von Brad Jersak auf Seite 21 im Abschnitt „Meine Schafe hören meine Stimme: „[…] Wir alle kennen auch jene Figuren, die buchstäblich jeden Gedanken und jede Meinung so zum besten geben, als käme alles, was sie sagen, direkt vom Himmel herab, Leute, die dazu neigen, ihre eigenen Wünsche und Marotten zu „göttlichen Weisungen“ zu verdrehen, denen man zu gehorchen habe, wolle man nicht Gefahr laufen, unter Gottes Zorn zu geraten. […]“
  • Am 12.11.2019 um 5:20 Uhr nach dem Aufstehen (also nur 5 Stunden später) zu Beginn der „Stillen Zeit“ in den „Gedanken zur Losung für Dienstag, 12.11.19“ von Pastor Hans-Peter Mumssen (Christus-Zentrums Arche): „[…]Er [Jesus] ist der gute Hirte und sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir.“ (Joh. 10,27) Damit hat Gott selber den direkten Kontakt zu uns hergestellt. Nun ist Jesus Christus ja nicht mehr als Mensch unter uns. Wie sollen wir aber einem Hirten folgen, den wir weder sehen, hören noch spüren können? Die Antwort gibt Jesus selbst: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.“ (Joh. 14,18) Er meinte damit das Kommen des Heiligen Geistes. Doch was bedeutet das für uns Christen? Viele erleben vielleicht Stimmungen oder auch ein Gefühl von Nähe, doch ein direktes Reden Gottes erscheint etlichen eher suspekt. Das mag auch mit daran liegen, dass andere Personen sich selbst zu Sprachrohren Gottes erklären, auf die jeder unbedingt hören sollte. […]“

Anmerkung: Beide Male kommt das Bibelzitat „Meine Schafe hören meine Stimme“ vor, und in beiden Texten geht es u.a. um „falsche Propheten“.


Beispiel 12

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl.
– Psalm 1, 1-3 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb von ca. 10 Stunden:

  • Am 13.11.2019 um ca. 19 Uhr beim Gebetsseminar in den Healing Rooms München, das ich zusammen mit Doris besucht hatte. Dort ging es im Teil 2 um das Thema „Mit der Bibel beten“.
  • Am 14.11.2019 um ca. 5 Uhr während meiner „Stillen Zeit“ im IBL-Newsletter zum Thema „Machen Sie Gottes Wort zu Ihrer „Gedankennahrung“!“

Anmerkung: Zum Thema „Frucht bringen zu seiner Zeit“ aus Psalm 1 passte dann „zufälligerweise“ auch noch der Andachtetext zur heutigen NT-Lesung meines Bibelleseplans (Markus 4,21-41), in dem es zu Markus 4,29 („… Wenn sie aber Frucht gebracht hat …“) heißt:

Das Christentum ist einer Gärtnerei sehr ähnlich. Wenn die Saat des Christentums in ein Herz gesät ist, dann müssen wir geduldig sein und die junge Saat liebevoll begießen und pflegen. Aber wir Christen sind die ungeduldigsten Menschen auf der ganzen Erde. […] Wir sind schwanger mit dem Geist des Königreichs, weil wir jeden Tag das Wort des Lebens (die Bibel, die Gottes Wort ist) in unser Herz aufnehmen und sofort Frucht davon erwarten. Wir können nicht warten, bis die Saat in unserem Herzen anfängt zu wachsen. Einige zweifeln sogar, dass überhaupt etwas unter der Oberfläche passiert, und sie geben es auf, ihre neugeborene Natur mit dem Wort zu ernähren und wundern sich dann noch, warum sie so wenig Frucht bringen. Die Mehrheit von uns braucht viel Zeit, um zu verstehen, was Jesus hier sagt. Das Königreich Gottes ist in uns, es wächst und bringt Frucht, die zu ihrer Zeit hervorbricht. Nichts kann die von Gott gegebene, von ihm geplante Ordnung durcheinanderbringen. Aber wir brauchen Geduld; das brache Land unseres Herzens muss unserem Gärtnermeister übergeben, es muss umgegraben, das Unkraut muss entfernt werden. und wir müssen uns täglich mit dem Wort reinigen, Eine Zeit der Stille ist notwendig, so dass der Sohn in unser Herz scheinen und der Tau des Himmels, der Heilige Geist, sanft auf uns fallen kann.

Quelle: Tim Ruthven: Edelsteine – Täglich Stille Zeit – Neues Testament, Andachtstext zu Markus 4,21-41


Beispiel 13 (zum Beitrag)

Gott antwortet mir mit Hilfe eines Textes aus einem Buch:

  • Am 23.11.2019 verfasste ich einen Blog-Eintrag zu der Frage: „Bin ich wirklich Christ?
  • Am 24.11.2019 las ich in einer PDF-Broschüre die fast gleichlautende Frage: „Wie kann man also Gewissheit bekommen, dass man wirklich Christ ist?


Beispiel 14 (Schritte-Wochenende)

Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
– 1. Johannes 1,5 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal im Abstand von wenigen Minuten:

  • Am 06.12.2019 um 23:30 Uhr auf der Postkarte mit 3 Bibelversen (Eph. 5, 8-9; 1. Joh. 1, 5-10; Jes. 50,10), die in den Zimmern auslag.
  • Am 07.12.2019 um 6:15 Uhr in der heutigen Tageslosung.

Anmerkung: Dies war der Vers, bei dem mir solche „Koinzidenzen“ zum ersten Mal aufgefallen waren (siehe Beispiel 1).


Beispiel 15 (Schritte-Wochenende)

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
– Psalm 119,105 –

Derselbe Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb weniger Stunden:

  • Am 07.12.2019 um 9:15 Uhr im Impulsreferat „Finsternis & Licht“.
  • Am 07.12.2019 um 20:00 Uhr auf der Karte mit Eindrücken des Fürbitte-Teams für mich persönlich.

Anmerkung: 1. Bestätigung, dass die Eindrücke des Fürbitte-Teams tatsächlich mir persönlich gelten.


Beispiel 16 (Schritte-Wochenende)

Dasselbe Thema (Jesus als „das Wort Gottes“) begegnet mir zweimal innerhalb von zwei Tagen:

  • Am 07.12.2019 um 20:00 Uhr auf der Karte mit Eindrücken des Fürbitte-Teams für mich persönlich.
  • Am 09.12.2019 morgens im IBL-Newsletter.

Anmerkung: 2. Bestätigung, dass die Eindrücke des Fürbitte-Teams tatsächlich mir persönlich gelten aufgrund des Bezuges „Das Wort Gottes“.


Beispiel 17 (Schritte-Wochenende)

11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt »Der Treue und der Wahrhaftige«; und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. 12 Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. 13 Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt: »Das Wort Gottes«. 16 Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: »König der Könige und Herr der Herren«.
– Offenbarung 19 –

Diese Bibelstelle mit Bezug zum Thema „Jesus als das Wort Gottes“ begegnet mir zweimal innerhalb weniger Minuten:

  • Am 10.12.2019 um 5:55 Uhr im Andachtstext zur heutigen NT-Lesung meines Bibelleseplans (Markus 15,1-26): Zitat aus Offenbarung 19,16.
  • Am 10.12.2019 um 6:02 Uhr im aktuellen IBL-Newsletter: Zitat aus Offenbarung 19,11-13.

Anmerkung: 3. Bestätigung, dass die Eindrücke des Fürbitte-Teams tatsächlich mir persönlich gelten aufgrund des Bezuges „Das Wort Gottes“.


Beispiel 18 (zum Beitrag)

Gleich drei Koinzidenzen zum selben Thema innerhalb von 2 Tagen:

1.) Die Geschichte von Josua als Nachfolger von Mose (Josua 1-3):

Dasselbe Thema – die Geschichte von Josua als Nachfolger von Mose und als Führer der Israeliten in das verheißene Land Kanaan sowie deren symbolische Bedeutung für Christen – begegnet mir zweimal am selben Tag:

  • Am 15.12.2019 morgens als Notizen aufgeschrieben.
  • Am 15.12.2019 abends im IBL-Newsletter.

2.) Lobgesang des Zacharias (Vater Johannes‘ des Täufers):

Zacharias sprach: Du, Kindlein, wirst Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden, durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe.
– Lukas 1,76-78 –

Dieser Bibelabschnitt begegnet mir im Abstand von wenigen Minuten:

  • Am 15.12.2019 abends in der heutigen NT-Lesung meines Bibelleseplans gelesen (Lukas 1,57-80).
  • Am 15.12.2019 abends in der heutigen Tageslosung gelesen (Lukas 1,76-78).

Diese Bibelverse haben zwar keinen direkten Bezug zum Thema Josua, aber der Andachtstext zur dazugehörigen NT-Lesung meines Bibelleseplans stellt diesen dann her:

3.) Thema „Glauben ist nötig“:

Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
– Hebräer 11,6 –

Dieser Bibelvers bzw. eine sinngleiche Aussage begegnet mir dreimal kurz hintereinander innerhalb von zwei Tagen:

  • Am 15.12.2019 morgens als „Resümee“ zu den o.g. Notizen aufgeschrieben.
  • Am 15.12.2019 abends im Andachtstext zur heutigen NT-Lesung meines Bibelleseplans den Hinweis gelesen: „Wir müssen Gott glauben …“ (kein Verszitat, aber identische Aussage)
  • Am 16.12.2019 morgens im Andachtstext zur heutigen AT-Lesung (Josua 4-6) meines Bibelleseplans


Beispiel 19

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
– Johannes 3,16 –

Dieser Bibelvers begegnet mir dreimal innerhalb nur weniger Minuten auf unterschiedlichen Wegen:

  • Am 17.12.2019 um 5:15 Uhr beim Korrekturlesen meines am Tag zuvor erstellten Blog-Artikels „Irrweg: Tonbandstimmen / Transkommunikation“.
  • Am 17.12.2019 um 5:20 Uhr in der heutigen Tageslosung.
  • Am 17.12.2019 um 7:02 Uhr in der Predigt „Auf Gottes Wort hören“, die ich mir allein aufgrund des Titels aus der der Audiothek von ERFplus herausgesucht hatte, um sie auf der Hinfahrt zur Arbeit im Bus zu hören.


Beispiel 20 (zum Beitrag)

Der Bibelabschnitt Lukas 4,1-30 begegnet mir zweimal innerhalb nur weniger Minuten auf unterschiedlichen Wegen:

  • Am 19.12.2019 um 6:00 Uhr im Andachtstext zur heutigen NT-Lesung meines Bibelleseplans.
  • Am 19.12.2019 um 6:15 im aktuellen IBL-Newsletter (Verse 1417-19 und 21).


Beispiel 21 (zum Beitrag)

Das Thema „Gott beim Wort nehmen“ begegnet mir viermal kurz hintereinander:

  • Am 23.12.2019 morgens im Bad, als nach dem Einschalten des Radios das Lied „Ich nehme dich beim Wort“ von Sternallee gespielt wird.
  • Am 23.12.2019 direkt anschließend in der „Stillen Zeit“, als nach dem Einschalten des MP3-Players genau dieses Lied im Sichtfenster der zufällig sortierten Playlist erscheint (die Wahrscheinlichkeit dafür beträgt ca. 8,8%).
  • Am 23.12.2019 ca. 30 Minuten später im Andachtstext der heutigen AT-Lesung (Josua 21-22) meines Bibelleseplans, wo es um genau dieses Thema geht.
  • Am 23.12.2019 ca. 2 Stunden später, als ich den MP3-Player zwecks Erstellung eines Screenshots für den Blog-Eintrag erneut einschaltete und das o.g. Lied erneut im Sichtfenster der zufällig sortierten Playlist erscheint!


Beispiel 22

Der Herr ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen antun?
– Psalm 118,6 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb von ca. 18 Stunden:

  • Am 24.12.2019 um 14:42 Uhr. Ich sitze im Zug auf dem Weg nach Köln und tippe diesen Vers ins Handy ein. Ich hatte ihn mir zuvor handschriftlich notiert, weil er dem Psalm 56,13 („Auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht; was kann ein Mensch mir antun?“) sehr ähnlich ist; siehe dazu auch den Beitrag „Losung für das 52. Lebensjahr“ vom 1. Oktober 2019.
  • Am 25.12.2019 um ca. 8:30 im Andachtstext der heutigen NT-Lesung (Lukas 7,1-30) meines Bibelleseplans, wo dieser Vers am Ende des Kapitels zitiert wird.

Anmerkungen:

  • Sogar der Wortlaut stimmt exakt überein, da in beiden Fällen dieselbe Übersetzung (Luther 2017) verwendet wurde.
  • Unmittelbar vor diesem Vers steht im Andachtstext des Bibelleseplans der Satz „Hilf meinem Unglauben“, welcher Teil der Jahreslosung 2020 (Markus 9,24: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“) ist. Bis zum Jahr 2020 dauert es noch genau 7 Tage. Der Bibelleseplan stammt von 1996; hier gibt es also keinen Kausalzusammenhang.


Beispiel 23

Hört zu, ihr Könige, merkt auf, ihr Fürsten! Ich will singen dem HERRN, ich will singen, will spielen dem HERRN, dem Gott Israels.
– Richter 5,3 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal innerhalb weniger Minuten:

  • Am 26.12.2019 morgens in der heutigen AT-Lesung (Richter 3-5) meines Bibelleseplans.
  • Am 26.12.2019 kurz darauf in der heutigen Tageslosung.

Anmerkung: In den „Gedanken zur Tageslosung“ des Christus-Zentrums Arche in Elmshorn geht es um dasselbe Thema, das ich eben erst in der Bibel gelesen hatte.


Beispiel 24 (zum Bericht)

Gideon fertigte aus dem Gold ein Gottesbild an und stellte es in seiner Heimatstadt Ofra auf. Es wurde ihm und seiner Familie zum Verhängnis. Ganz Israel betete das Bild an und brach damit dem Herrn die Treue.
– Richter 8,27 (Hoffnung für Alle) –

Gott antwortet mir durch diesen Bibelvers auf eine zuvor gestellte Frage:

  • Am 28.12.2019 fragte ich Gott im Gebet, ob es in seinem Sinne wäre, wenn ich mein altes Kommunionskreuz, auf dem Jesus und die beiden Emmaus-Jünger abgebildet sind, aufhängen würde.
  • In der anschließenden AT-Lesung meines Bibelleseplans (Richter 8 und 9) fand ich als genau passende Antwort den oben zitierten Vers.


Beispiel 25 (zum Bericht)

„Gideon“ begegnet mir im Abstand von einem Tag auf unterschiedlichen Wegen:

  • Am 27. und 28.12.2019 sind laut meinem Bibelleseplan die Kapitel 6 bis 9 aus dem Buch der Richter dran, wo es um die Geschichte des Richters Gideon geht (Kapitel 6 bis 8).
  • Am 29.12.2019 lerne ich während der Jahreswechselfreizeit von „Kirche im Aufbruch“ ein Ehepaar kennen, die bei den Gideons sind.

Keine 12 Stunden, nachdem ich den Bericht zu obiger „Gideon-Koinzidenz“ von vor 2 Wochen verfasst habe, begegnet mir „Gideon“ erneut:

  • Am 14.01.2020 um ca. 18 Uhr, einen Tag nachdem ich den Gideontreff besucht hatte, verfasse ich den Beitrag zur obigen „Gideon-Koinzidenz“.
  • Am 15.01.2020 um ca. 5:30 Uhr lese ich in der heutigen Tageslosung den Vers Richter 6,23-24 über Gideon und die dazugehörigen „Gedanken zur Tageslosung“ vom Christus-Zentrum Arche, in denen es darum geht, wie Gideon Gott um ein Zeichen bittet.


Beispiel 26

Frage 21: Was ist wahrer Glaube?
Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis, durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort geoffenbart hat, sondern auch ein herzliches Vertrauen, welches der Heilige Geist durchs Evangelium in mir wirkt, dass nicht allein anderen, sondern auch mir Vergebung der Sünden, ewige Gerechtigkeit und Seligkeit von Gott geschenkt ist, aus lauter Gnade, allein um des Verdienstes Christi willen.

Quelle: Heidelberger Katechismus

Dieser Text begegnet mir unabhängig voneinander zweimal innerhalb von 13 Stunden:

  • Am 22.01.2020 um ca. 7:40 Uhr im Bus in dem Buch Ich glaube – hilf meinem Unglauben! Das Buch zur Jahreslosung 2020 von Elke Werner (2019) auf S. 28, das ich am 31.12.2019 im Büchershop von „Kirche im Aufbruch“ gekauft hatte.
  • Am 22.01.2020 um ca. 20:45 Uhr am PC in der PDF-Datei zum Buch Wenn Gott wirklich wäre… von Wolfgang Bühne (1995) auf S. 106, das ich auf der Startseite von clv.de gesehen hatte, die ich nach Erhalt eines E-Mail-Newsletters geöffnet hatte.

Der Begriff Heidelberger Katechismus war mir bis dahin unbekannt gewesen, und nun stoße ich zweimal am selben Tag auf denselben Textabschnitt daraus (Frage 21 von insgesamt 129 Fragen).


Beispiel 27 (zum Bericht)

Eine „Doppel-Koinzidenz“:

1.) Gott bestätigt mir durch einen Bibelvers nach „zufälligem Aufschlagen“ der Bibel, dass er durch Träume und Visionen zu uns (den Teilnehmern der Gebetsklausur unserer Gemeinde) sprechen will.

[…] die alten Männer werden bedeutungsvolle Träume haben und die jungen Männer Visionen […]
– Joel 3,1(Hoffnung für Alle) –

  • Am 21.02.2020 um ca. 20:30 Uhr besprechen wir das Programm unserer Gebetsklausur. Ein Teil davon ist, auf Gottes Reden durch Träume und Visionen zu hören.
  • Am 21.02.2020 um ca. 21:30 Uhr hören wir auf Eindrücke von Gott. Da ich nichts „höre“, bitte ich Gott um einen passenden Bibelvers, schlage dann die Bibel an einer zufälligen Stelle auf und lande bei Joel 3,1, wo es um genau dieses Thema (Träume und Visionen) geht.

2.) Ich träume von einem sechsfingrigen Mann und lese kurz darauf in der Bibel von einem sechsfingrigen Riesen.

Einmal kam es bei Gat zum Kampf. Einer der Philister war ein Riese. Er hatte an jeder Hand sechs Finger und an jedem Fuß sechs Zehen.
– Chronik 20,6 (Hoffnung für Alle) –

  • Am 22.02.2020 zwischen 0 und 6 Uhr träume ich von einem Mann, der an jeder Hand 6 Finger hat, kann mich jedoch nach dem Aufwachen nicht mehr an den Traum erinnern.
  • Am 22.02.2020 um ca. 7 Uhr lese ich nach dem Bibelleseplan die Kapitel 20-22 aus dem Buch 1. Chronik. Gleich zu Beginn in 1. Chronik 20,6 kommt obiger Vers, in dem es um einen Riesen mit 6 Fingern an jeder Hand und 6 Zehen an jedem Fuß geht. Da fällt mir der Traum vom sechsfingrigen Mann ein…


Beispiel 28 (zum Beitrag)

Das Thema „Herz“ oder „Herz Gottes“ begegnet viermal kurz hintereinander:

  • Am 09.03.2020 um 11:01 Uhr hatte ich ganz unvermittelt den Satz „Zeig mir dein Herz!“ in meinem Kopf, und dazu den Eindruck, ich solle diesen Satz beten und nicht den Satz „Zeige mir, wie du mich siehst!“, den ich mir zuvor selber ausgedacht hatte.
  • Am 11.03.2020 um 4:30 Uhr schickte Steffi mir ein Proklamationsgebet, in dem es u.a. darum geht zu „erkennen, was auf dem Herzen des Vaters ist“.
  • Am 11.03.2020 vormittags lese ich in der Leseprobe zu dem Buch „Öffne mir die Augen, Herr“ von Gary Oates: „Was er erlebt und erkannt hat, transportiert das Herz Gottes, das alles entzündet, was mit ihm in Kontakt kommt […]“
  • Am 11.03.2020 nachmittags in einer Aufnahme der BibelTV-Sendung „Erlebt TV“ zitiert Pastor Andreas Waldmann den Bibelvers: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ (Sprüche 4,23 / Schlachter 2000)
  • Am 12.03.2020 mittags in einer Aufnahme der BibelTV-Sendung „ERF MenschGott“ sagt der Studiogast: „Und heute weiß ich, das war der Anfang meiner Reise ins Vaterherz Gottes.“

Am darauffolgenden Wochenende (13.-15.03.2020) nahm ich am Alpha-Wochenende der Agape-Gemeinschaft München teil. Dort begegnete mir dann das „Herz Gottes“ zweimal auf sehr anschauliche Weise (zum Beitrag):

  • Am 13.03.2020 abends in einer Darstellung des Gleichnisses vom „verlorenen Sohn“.
  • Am 14.03.2020 vormittags in der Erzählung einer Vision von Felicitas („Bechertausch“).


Beispiel 29 (zum Beitrag)

Das Thema „Gottes schöne Schöpfung“ begegnet mir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen:

  • Am 18.03.2020 nachmittags fuhr ich mit dem Fahrrad in den Wald, machte Fotos und dankte Gott für seine schöne Schöpfung, was ich bisher noch nie so bewusst getan hatte.
  • Am 19.03.2020 morgens lese ich zu Beginn meiner „Stillen Zeit“ das Kalenderblatt „Die Gute Saat“ vom Vortag. Dort ging es um genau dieses Thema: Gottes schöne Schöpfung.


Beispiel 30 (zum Beitrag)

Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
– Psalm 91,11 (Luther 2017) –

  • Am 11.04.2020 vormittags bitte ich Gott zu Beginn einer Wanderung durch den Ebersberger Forst, zu mir zu sprechen.
  • Am 11.04.2020 mittags finde ich auf einem moosbewachsenen Baumstumpf am Wegesrand einen Stein mit obigem Bibelvers.

Anmerkung: Wieder zu Hause angekommen, war ich noch kurz im Edeka einkaufen. Aus den Lautsprechern an der Decke dudelte wie immer leise Musik. Plötzlich horchte ich auf: Das klang doch wie die englische Version von Du bist gut! Worship im Supermarkt? Hatte ich bis jetzt auch noch nicht erlebt… 🙂


Beispiel 31 (zum Beitrag)

Das Thema „Zeugnis“ begegnet mir mehrmals am selben Tag

  • Am 20.04.2020 von ca. 21:30 Uhr bis ca. 0:30 Uhr des 21.04.2020 arbeite ich an einem ersten Entwurf meines „Persönlichen Zeugnisses“ für „Evangelisation Explosiv“.
  • Am 21.04.2020 ab 6:30 Uhr begegnet mir das Thema „Zeugnis“ in unterschiedlicher Form immer wieder.

Anmerkung: Ich bin wirklich erstaunt, wieviele Zeichen und Hinweise ich heute in Form von „Koinzidenzen“ in Bezug auf Bibel- und Textstellen erhalten habe, die alle irgendwie mit dem Thema „Zeugnis“ zu tun haben, mit dem ich mich erst letzte Nacht zu befassen begonnnen habe. Will Gott mich ermutigen…?


Beispiel 32

Die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
– Römer 8,23 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal im Abstand von wenigen Stunden:

  • Am 27.04.2020 gegen 22 Uhr hatte ich diesen Vers nachgeschlagen und aufgeschrieben während des Durcharbeitens der Unterlagen für „Evangelisation Explosiv“, wo er u.a. auf der „Lernkarte 4“ (Evangelium: Gnade) angegeben ist.
  • Am 28.04.2020 um 7:10 Uhr im Andachtstext zur heutigen AT-Lesung (Psalm 47-29) meines Bibelleseplans.

Anmerkung: Unmittelbar vorher hatte ich noch gedacht, dass in letzter Zeit ja eigentlich kaum noch Zeichen kommen – und prompt kommt eins… 🙂


Beispiel 33 (zum Beitrag)

Auf Gott will ich hoffen und mich nicht fürchten.
Was können mir Menschen tun?
– Psalm 56,5 –

Alles vermag ich durch den, der mich stark macht.
– Philipper 4,13 –

Diese beiden Bibelverse begegnen mir nun schon zum zweiten Mal in dieser Kombination:

  • Am 01.10.2019 in der Tageslosung (Losungstext und Lehrtext) als Ermutigung für die erste Straßenaktion, an der ich teilnahm (siehe Beispiel 8).
  • Am 02.05.2020 im Andachtstext zur heutigen AT-Lesung (Psalm 56-58) als Ermutigung für die zweite Straßenaktion, an der ich teilnahm.

Anmerkung 1: Die Verse 5 und 12 von Psalm 56 enthalten denselben Wortlaut.

Anmerkung 2: Zum zweiten Mal nehme ich an einer Straßenaktion teil, und wieder werde ich mit denselben beiden Bibelversen wie beim ersten Mal ermutigt. Kann das noch Zufall sein…?

Anmerkung 3: Erst einige Tage später fällt mir auf, dass mir Psalm 56,5 bereits 11 Tage zuvor, am 21.04.2020 um 7:42 Uhr (siehe Beitrag), begegnet war, und zwar im Zusammenhang mit dem Thema „Zeugnis geben“, das wie die Straßenaktion ebenfalls im Zusammenhang mit dem Seminar „Evangelisation Explosiv“ steht.


Beispiel 34

Die seltsame Formulierung „Ausgang und Eingang“ begegnet mir zweimal am selben Tag innerhalb von ca. 10 Stunden:

  • Am 09.05.2020 zwischen 8 und 9 Uhr während meiner morgendlichen „Stillen Zeit“: Im Kalenderblatt „Die Gute Saat“ vom Vortag ging es um den Psalm 121, den ich mir anschließend nochmal komplett in der „Luther 2017“-Bibel durchlas. Bei Vers 8 stutzte ich: „Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“ Ich fragte mich, das das bedeuten sollte. In der leichter verständlichen Übersetzung „Hoffnung für Alle“ war es klarer formuliert: „Er gibt auf dich acht, wenn du aus dem Haus gehst und wenn du wieder heimkehrst.“
  • Am 09.05.2020 um 18:40 Uhr checkte ich meine WhatsApp-Nachrichten. In einer sonst sehr aktiven Gruppe wurde schon länger nichts mehr geschrieben. Die letzte Nachricht war bereits über 6 Tage alt und enthielt einen Link zu einem YouTube-Video mit einer Art „Predigt“ von Maria L. Prean (Der Gott, der uns segnen will). Ab Minute 4 liest sie dort einen Abschnitt aus der Bibel vor, und zwar 5. Mose 28, wo es in Vers 6 (etwa bei Minute 5) heißt: „Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang.“ (Mose 28,6 / Luther 2017) – Schon wieder diese seltsame Formulierung! Auch hier übersetzt die „Hoffnung für Alle“ klarer verständlich: „Der Herr wird euch segnen, wenn ihr nach Hause kommt und wenn ihr wieder aufbrecht.“

Komisch – zweimal am selben Tag stoße ich unabhängig voneinander auf dieselbe seltsame Formulierung „Eingang und Ausgang, die ich zuvor noch nie gehört hatte…


Beispiel 35 (zum Beitrag)

Zweimal innerhalb einer halben Stunde stoße ich unabhängig voneinander auf dasselbe Thema „schattenspendende Wolke:

  • Am 18.05.2020 um ca. 6:30 Uhr im Andachtstext von Tim Ruthven zur heutigen AT-Lesung (Psalm 90-92).
  • Am 18.05.2020 um ca. 7:00 Uhr im heutigen IBL-Newsletter.


Beispiel 36 (zum Beitrag)

Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und verlass dich nicht auf deinen Verstand.
– Sprüche 3,5 –

Dieser Bibelvers begegnet mir zweimal am selben Tag im Abstand von 12 Stunden:

  • Am 02.06.2020 um ca. 7:00 Uhr auf dem neuen Kalenderblatt für die KW 23.
  • Am 02.06.2020 um ca. 19:00 Uhr in einer Folge der Sendung „Superbuch“, wo die Verse 5-6 König Salomo in den Mund gelegt wurden.

Am Tag zuvor war es außerdem zu einer Koinzidenz der lustigeren Art gekommen:

  • Steffi erhielt die Handynummer von Michael.
  • Stefan erhielt die Handynummer von Michaela.

Beides ereignete sich innerhalb weniger Stunden, und beide Personen waren uns bis dahin vollkommen unbekannt. Hat Gott Humor? 😀


Beispiel 37 (zum Beitrag)

Das Motiv „Das Herz / die Seele ausschütten“ begegnet mir heute gleich dreimal innerhalb von 30 Minuten:

  • Am 17.06.2020 um ca. 6:55 Uhr auf dem Kalenderblatt vom Vortag (Psalm 62,9 und die dazugehörige Andacht).
  • Am 17.06.2020 um ca. 7:20 Uhr in der heutigen AT-Lesung (Psalm 139-141) in Psalm 139,23 und 141,8.
  • Am 17.06.2020 um ca. 7:25 Uhr in Psalm 42,5.


Beispiel 38 (zum Beitrag)

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
– Hebräer 11,1 –

Dieser Bibelvers begegnet mir unabhängig voneinander zweimal am selben Tag im Abstand von 30 Minuten:

  • Am 18.06.2020 um 6:34 Uhr im Lehrtext zur heutigen Tageslosung.
  • Am 18.06.2020 um 7:04 Uhr am Ende der Andacht („Ein Edelstein für heute“) zur heutigen NT-Lesung („30. August“).
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